Weltkriegsbomben in zwei Städten entschärft - Bildquelle: dpa (Archivbild)© dpa (Archivbild)

Zwei Weltkriegsbomben sind in der Nacht zum Donnerstag in Frankfurt am Main und Braunschweig entschärft worden. Die Weltkriegsbombe in der größten hessischen Stadt, deren Zünder zunächst nicht entfernt werden konnte, ist im zweiten Anlauf am frühen Donnerstagmorgen unschädlich gemacht worden. Zuvor hatte der Kampfmittelräumdienst an zwei Abenden in Folge an der Entschärfung des 50 Kilogramm schweren Sprengkörpers gearbeitet. Ein erster Versuch musste in der Nacht zum Mittwoch aufgegeben werden, weil der Zünder zu fest saß.

In Braunschweig ging es schnell

In Braunschweig ging hingegen alles ganz schnell. Erst am Mittwoch war die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe bei Bauarbeiten entdeckt worden. Aus Sicherheitsgründen begannen bei den Niedersachsen sofort die Vorbereitungen für die Evakuierung und Entschärfung. 8400 Anwohner und rund 2000 Hotelgäste aus der nahen Umgebung mussten ihre Wohnungen und Unterkünfte verlassen, bis die Bombe schließlich wenige Stunden nach der in Frankfurt, aber auch noch am frühen Donnerstagmorgen, entschärft war.

Im vergangenen September wurde nach dem Fund einer tonnenschweren Bombe nahe des Uni-Campus in Frankfurt die bisher größte Evakuierung der Nachkriegszeit in Deutschland angeordnet. Mehr als 60 000 Menschen mussten vorübergehend aus ihren Wohnungen.