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Mindestens ein europäisches Team wird noch ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft einziehen. Denn heute stehen sich die Schweiz und Schweden in der Runde der letzten 16 Teams in St. Petersburg gegenüber (16.00 Uhr/MESZ). Das zweite Spiel bestreiten England und Kolumbien im Moskauer Spartak-Stadion (20.00 Uhr MESZ).

WUNDER: James Rodríguez ist wieder verletzt. Wegen eines Blutergusses in der rechten Wade scheint der Einsatz des Mittelfeldspielers vom FC Bayern für Kolumbien fraglich. Ein ganzes Land bangt mit dem WM-Torschützenkönig von 2014. Das medizinische Team arbeite an einem "Wunder", heißt es in den Medien. Neben dem Franzosen Corentin Tolisso ist James der einzige noch im Turnier verbliebene Bayern-Profi.

LANG HER I: Der letzte Sieg in einem K.o.-Spiel bei einem großen Turnier war den Engländern vor zwölf Jahren im WM-Achtelfinale in Stuttgart beim 1:0 gegen Ecuador gelungen - damals noch mit Siegtorschütze David Beckham. Die Three Lions wollen nicht an die möglichen nächsten Gegner und den vermeintlich machbaren Weg durch das Turnier denken, sondern nur an das Match gegen die ambitionierten Südamerikaner. "Wir waren schon öfters in dieser Position, bei mehreren Turnieren. Ich will nicht darüber nachdenken, was nach morgen ist. Wir müssen uns auf Kolumbien konzentrieren", betonte Trainer Gareth Southgate.

LANG HER II: Schweden bestritt sein letztes WM-Achtelfinale 2006 in München gegen Deutschland und musste sich damals durch zwei Tore von Lukas Podolski 0:2 geschlagen geben. Die letzte Viertelfinal-Teilnahme datiert sogar aus dem Jahr 1994, als die Schweden letztlich WM-Dritter wurden. Schweden hat bewiesen, dass das Ganze weit mehr als die Summe seiner Teile sein kann. Auch weil Superstar Zlatan Ibrahimovic nicht mehr dabei ist? "Wir haben einen der besten Spieler der Welt verloren. Aber wir sind als Team zusammengewachsen", sagte Kapitän Andreas Granqvist dazu.

LANG HER III: Die jüngere Schweizer Turnier-Historie ist wahrlich keine Erfolgsgeschichte. Seit der Heim-WM 1954 ging es nicht mehr über das Achtelfinale hinaus. Dabei haben die Eidgenossen mit ihren zahlreichen Profis aus der Bundesliga eigentlich eine starke Mannschaft zusammen. Deshalb träumen die Schweizer bereits davon, die Überraschungsmannschaft des Turniers zu werden. Das disziplinierte Auftreten und die individuell stark besetzte Mannschaft sprechen für Erfolge in der K.o.-Phase.

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