Hautpflege - Tipps für gesunde und schöne Haut

Eine gepflegte Haut dient nicht nur der Schönheit. Eine gesunde Haut fühlt sich einfach gut an. Die tägliche Hautpflege sollte also selbstverständlich sein, da es nicht nur um Beauty geht, sondern auch darum, dass deine Haut langfristig gestärkt wird. Unter der Masse von Pflegeprodukten den Durchblick zu behalten, ist aber leider nicht einfach. Von der Reinigung bis hin zur Feuchtigkeitspflege gibt es viele sinnvolle und unsinnige Produkte. Außerdem kommst du nicht darum herum, das alles auf deinen Hauttyp abzustimmen. Wie du trotzdem eine einfache und wirkungsvolle Hautpflege hinbekommst, verraten dir die Tipps von taff!

Wie viel Hautpflege ist nötig?

Tägliche Hautpflege ist ein Muss, aber sie muss deswegen nicht sehr aufwendig sein. Die Haut profitiert sogar davon, wenn man es nicht übertreibt. Wer mehrmals täglich unter der Dusche steht oder oft ein Bad nimmt, sollte diese Angewohnheiten überdenken und sich lieber auf das beschränken, was wirklich nötig ist. Eine gründliche Wäsche pro Tag ist in der Regel völlig ausreichend. Es gibt natürlich unterschiedliche Anforderungen an die Hautreinigung, doch grundsätzlich gilt, dass viel Kontakt zu Wasser die Haut austrocknet.

Welche regelmäßige Hautpflege sinnvoll ist, bestimmt sich vor allem am Hauttyp. Darüber hinaus kann die Verwendung von Make-up auch noch beeinflussen, wie viel Pflege du benötigst.

Die Gesichtspflege für deinen Hauttyp

  • Fettige Haut: Die Haut produziert sehr viel Talg und entwickelt dadurch einen stärkeren "Fettfilm". In fettiger Haut können sich deshalb schneller Unreinheiten festsetzen, die zu Pickeln und Mitessern führen. Das Waschen ist bei fettiger und unreiner Haut natürlich umso wichtiger, aber für die Hautreinigung ist keine normale Seife geeignet. Besser sind antibakterielle Pflegeprodukte, die speziell auf diesen Hauttyp abgestimmt sind.
  • Trockene Haut: Wenn die Haut nicht genug Feuchtigkeit speichern kann, siehst du es nicht nur. Du spürst meistens auch ein Spannen der Haut. Die Hautpflege sollte deshalb vor allem Feuchtigkeit spenden. Vermeiden solltest du hingegen Produkte mit Alkohol, der beispielsweise in Deodorant vorkommen kann.
  • Empfindliche Haut: Dieser Hauttyp reagiert sensibel auf viele Pflegeprodukte. Auch Einflüsse wie kaltes Wetter machen sich stärker bemerkbar. So ähnlich die Symptome sind, so unterschiedliche sind die möglichen Ursachen. Empfindliche Haut kann nämlich trocken oder auch fettig sein und benötigt deshalb eine individuelle Hautpflege.
  • Mischhaut: Die Mischhaut zeichnet sich dadurch aus, dass zwei Hauttypen direkt nebeneinander liegen. Die T-Zone zwischen Stirn, Nase und Kinn ist eher fettig, während daneben ein trockener Hauttyp liegt. Die einzige Lösung für gesunde und schöne Haut: Jede Gesichtspartie mit genau der Hautpflege behandeln, die sie benötigt, auch wenn es ein zusätzlicher Aufwand ist.

Richtige Hautpflege für Sommer und Winter

Der richtige Sonnenschutz

Die UV-Strahlung der Sonne ist für die Hautgesundheit eine ernste Gefahr. Wenn es im Sommer richtig sonnig wird, sollte man also nicht ohne Sonnenschutz aus dem Haus gehen. Sehr helle Hauttypen sollten teils nur zehn Minuten in der prallen Sonne verbringen. Doch selbst für vergleichsweise dunkle Hauttypen ist tagsüber eine Sonnencreme ratsam - zumindest bei einem langen Aufenthalt unter freiem Himmel.

Schöne Haut trotz Kälte

Die Auswirkungen der Kälte können wir im Winter oft ganz deutlich spüren. Die Haut wird rissig und kann sich häufiger durch einen Juckriz bemerkbar machen. Die Hautpflege ist besonders wichtig an den Stellen, die der Kälte direkt ausgesetzt sind. Die Lippen sollten durch eine fetthaltige Pflege geschützt werden. Die Hände solltest du durch Handschuhe schützen. Eine Hautpflege mit Feuchtigkeit spendenden Cremes tut gut und verhindert das unangenehme Spannen, das von der Kälte verursacht wird.

Im Winter gilt umso mehr, dass die Haut auf häufiges Waschen empfindlich reagiert. Jede Reizung macht sich in der Kälte umso unangenehmer bemerkbar. Nur in einer Hinsicht ist sich die Hautpflege im Sommer und im Winter sehr ähnlich: Sonnenschutz brauchst du nicht nur am Strand, sondern auch auf der Skipiste. Durch den weißen Schnee strahlt dich die Sonne nämlich aus allen Richtungen sehr stark an.

Hautpflegeprodukte: Was steckt wirklich drin?

Bei der Auswahl von Duschgels, Shampoos und Seifen fährst du am besten, wenn du gezielt Produkte für deinen Hauttyp auswählst. Achte darauf, wie du auf die Hautpflegeprodukte reagierst, da die Zusammensetzung bei den Herstellern viele Unterschiede aufweist.

Für Bodylotions und ähnliche Produkte gilt: Konservierungsstoffe sollten so gering wie möglich dosiert sein. Manche dieser Substanzen stehen sogar im Verdacht Krebs zu erregen. Eine Vielzahl von Zusatzstoffen ist auch deshalb bedenklich, weil sie die Haut reizen und zu Allergien führen können. Eine kurze Liste von Inhaltsstoffen kann also ein Zeichen für Qualität sein. Das zu finden, ist aber nicht so einfach, denn bei der Hautpflege müssen die Hersteller viele Anforderungen auf einmal erfüllen. Wenn du darauf verzichten kannst, dass deine Bodylotion gut duftet oder besonders schnell einzieht, wird die Auswahl leichter.

Das steckt in Cremes für die Hautpflege

Feuchtigkeitscremes enthalten zumeist sehr ähnliche Wirkstoffe. Unter der Bezeichnung Antioxidantien werden verschiedene Vitamine zusammengefasst, die Schäden durch Freie Radikale (Oxidantien) verhindern sollen. Frei Radikale sind Stoffe, die zum Beispiel in Verbindung mit Sonneneinstrahlung schädlich werden. Einen ähnlichen Effekt hat das Retinol, das unter der Bezeichnung Vitamin A besser bekannt ist.

Enzyme werden in Cremes und Masken eingesetzt, um abgestorbene Hautpartikel zu entfernen. Als besonders wirkungsvolles Mittel gegen die Hautalterung gilt Hyaluron, das natürlich im Körper vorkommt. Dieser Wirkstoff kann Feuchtigkeit speichern und ist deshalb besonders nützlich für trockene Haut.

Was bringen Anti-Aging-Produkte gegen Hautalterung?

Eines muss man ganz klar sagen: Die Alterung lässt sich unterm Strich nicht aufhalten - auch nicht auf der Haut. Eine gesunde Lebensweise und gute Pflege tragen aber ihren Teil dazu bei, dass die normalen Alterserscheinungen weniger deutlich zu sehen sind. Man sollte also nicht glauben, dass sich Fältchen verhindern lassen, bloß weil man seit der Jugend viel Anti-Falten-Creme verwendet. Es ist eher das allgemeine Erscheinungsbild der Haut, das sich durch die Hautpflege verbessert. Das verbesserte Hautbild wird in der Werbung zwar gerne als "Anti Aging" verkauft, doch bei genauerer Betrachtung ist das ziemlicher Unsinn.

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