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Kuriose WM-Strafe: Kroatien muss 65.000 Euro zahlen - wegen falscher Flaschen

06.07.2018 • 18:01

Klingt Absurd, ist aber wirklich so abgelaufen: Die Kroatische Nationalmannschaft muss über 60.000 Euro Strafe zahlen, weil sie aus den falschen Flaschen getrunken hat. Die ganze kuriose Geschichte erfahrt ihr hier.

Das ist wohl die absurdeste Fifa-Strafe der diesjährigen Weltmeisterschaft in Russland. Der kroatische Fußballverband muss unglaubliche 70.000 Schweizer Franken, umgerechnet über 60.000 Euro zahlen, weil die Spieler aus falschen Flaschen getrunken haben. Der Zwischenfall hat sich vor der Verlängerung im Achtelfinale gegen Dänemark zugetragen. Was genau hinter der seltsamen Strafe steckt, erfahrt ihr oben in unserem Video.

Viele Länder wurden von der Fifa bereits zur Kasse geben

Die heftige Geldstrafe für die Kroaten ist aber nicht höchste verhängte Strafe bei dieser WM. So wurden beispielsweise auch die Fußballverbände aus Serbien, Mexiko und Russland zur Kasse gebeten, weil deren Fans äußerst negativ aufgefallen sind.

Besonders hart hat es aber die argentinische Mannschaft getroffen. Die Fifa verhängte eine Strafe von über 90.000 Euro wegen des Fehlverhaltens der argentinischen Fans. Diese haben im Spiel gegen Kroatien in der Gruppenphase homophobe und beleidigende Sprüche gerufen. Doch das war nicht alles. Sie sollen außerdem Gegenstände von den Rängen geschmissen haben.

Aber auch die argentinischen Fußball-Profis bekamen eine Strafe, weil sie nach Abpfiff des Spiels gegen Kroatien nicht für Interviews zur Verfügung standen.

Serbien musste bislang am meisten zahlen

Bisheriger Spitzenreiter beim Bußgeld ist aber nicht Argentinien, sondern Serbien. Der serbische Verband musste bisher über 93.000 Euro Strafe zahlen für diverse Ausschreitungen seiner Fans. Aber auch Verbandspräsident Slavisa Kokeza und Trainer Mladen Krstajic sind negativ aufgefallen. Die beiden wurden wegen unsportlicher Äußerungen belangt.

Auch der DFB musste übrigens bei dieser WM zahlen. Insgesamt rund 8600 Euro für das Fehlverhalten der beiden DFB-Mitarbeiter Uli Voigt und Georg Behlau wegen unsportlichen Verhaltens. Die beiden haben nach dem zweiten Vorrunden-Spiel gegen Schweden die Gegner provoziert, indem sie nach dem 2:1-Siegtor vor den Schweden gejubelt haben. Daraufhin kam es zu einem Handgemenge und Schubsereien zwischen Deutschen und Schweden.

Im Hinblick auf Fan-Ausschreitungen, Provokationen oder Beleidigungen wirken die falschen Flaschen der kroatischen Mannschaft doch eher lächerlich.

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